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Neue Toptitel aus unserem aktuellen Programm 

 

Jan-Philipp Scholz

Menschenhandel, Migrationsbusiness
und moderne Sklaverei

Menschen gefangen zwischen afrikanischen Herkunftsländern
und europäischen Staaten

Mehr als 10.000 Migranten sind alleine seit 2016 auf dem Mittelmeer ums Leben gekommen. Das Thema hat Europa in eine tiefe politische und gesellschaftliche Krise gestürzt – während die einen auf immer mehr Abschottung setzen, sehen die anderen
im unaufhaltsam voranschreitenden Aufbau der »Festung Europa« einen Ausverkauf europäischer Werte und Ideale. Dabei gerät oft in Vergessenheit: Die Migranten vor den Toren Europas sind lediglich die Spitze des Eisbergs. Das wahre Migrationsdrama findet innerhalb Afrikas statt – weit weg von den Augen der Weltöffentlichkeit und den Einsatzgebieten staatlicher oder ehrenamtlicher Seenotretter.

»Diese Neuerscheinung erlaubt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema
der Migration, wie der Analyse ihrer vielgestaltigen Ausprägungen. Sie verweisen
auf die Notwendigkeit, sich intensiv und mit Verantwortung mit den Entwicklungen
der sehr komplexen weltweiten Prozesse zu beschäftigen. Damit verbunden ist die Hoffnung,
mit dieser Veröffentlichung beizutragen zu einer differenzierten Sichtweise auf die deutschen Verhältnisse.«
­
(Theresa Endres, auf africa-live.de)


Rita Schäfer

Migration und Neuanfang in Südafrika

Geschichte und Gegenwart
von Einwanderung, Asyl und Wanderarbeit

Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten. Deshalb lassen sich innovative und konfliktreiche Prozesse von Migration und Globalisierung hier besonders gut erkennen. Migration ist ein Schlüssel zum Verständnis Südafrikas. Seit Jahrhunderten strukturiert sie die Gesellschaft und beeinflusst Bildung, Religion und Kultur. Einwanderung prägt die gesamte Arbeitswelt – von Winzerbetrieben bis zu Minen und Fabriken. Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern. Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven, Vertrags- und Wanderarbeitern. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwaltung und das Apartheidregime. Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das Asylrecht des Landes gilt als vorbildlich und seine Demokratie wird von Menschen, die aus Diktaturen geflüchtet sind, geschätzt. Wie die viel beschworene Regenbogennation die Integration handhabt, ist Thema dieses Buches.

 
 
Buchvorstellung und Diskussion
Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni laden das Berliner Afrikahaus und die Initiative Südliches Afrika e.V. zum Gespräch zwischen Dr. Rita Schäfer und Dr. Lutz von Dijk.
 
Freitag, 21. Juni 2019
19:00 bis ca. 20:30 Uhr
Afrikahaus, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin

Heinrich Bergstresser

GHANA

Die IV. Republik zwischen Vorbild und Mythos (1993–2018)

Ghana, the Black Star, gehörte zu den ersten unabhängigen Staaten Afrikas. Im Kontext der neuen Weltordnung der 1990er Jahre transformierte sich Ghana früher als andere diktatorisch und repressiv regierte Länder des Kontinents in einen demokratisch legitimierten Staat und setzte damit Maßstäbe. Heinrich Bergstresser schaut auf und hinter das demokratische System der IV. Republik, zeigt seine Stärken und Schwächen auf und arbeitet das politökonomische Innenleben Ghanas und sein Verhältnis zur internationalen Gemeinschaft heraus.


 

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