Startseite

 

Die Homepage der
Zeitschrift Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie:

www.kjp-homepage.de

 

Wir freuen uns, das Buch über den diesjährigen
Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege
präsentieren zu dürfen.

»Birger Thureson: Die Hoffnung kehrt zurück.
Der Arzt Denis Mukwege und sein Kampf gegen sexuelle Gewalt im Kongo«

 

»Im persönlichen Umgang zurückgezogen und überhaupt kein Volkstribun,
wurde Mukwege zum Symbol einer mutigen Zivilgesellschaft.«

(Dominic Johnson, taz am Wochenende, 6./7.10.2018)

»Mukwege hat sich aber nicht nur als Arzt einen Namen gemacht,
sondern auch als Menschenrechtsaktivist, der unermüdlich auf die Greuel
in seiner Heimat hinweist.«

(Thilo Thielke, FAZ, 6.10.2018)

»In Mukweges Krankenhaus werden vergewaltigte Frauen jetzt auch
psychisch behandelt. Über die zunehmende internationale Beachtung
freut sich der mehrfache Preisträger allerdings nur eingeschränkt:
›Wir bekommen hier viele Besucher, die Sandwiches essen und ein bisschen weinen. Aber dann gehen sie wieder weg und Hilfe kommt keine.‹«

(Johannes Dieterich, Frankfurter Rundschau, 6./7.10.2018)

»wohl wenige Menschen haben so viele Auszeichnungen bekommen,
wie er (…). Mukwege nimmt sie mit gemischten Gefühlen entgegen, weil er weiß, dass die vielen Preise auch das Gewissen der sogenannten internationalen Gemeinschaft beruhigen. Letztlich aber ist der Krieg dort ein vergessener.«

(Bernd Dörries, Josef Kelnberger und Paul-Anton Krüger, SZ, 6./7.10.2018)

 


 

Neue Toptitel aus unserem aktuellen Programm 

 

Der Körper spricht immer

Körperlichkeit in psychoanalytischen Therapien und jenseits der Couch

Lemma stützt sich auf ihre umfassende klinische Erfahrung mit Patientinnen und Patienten, für die der Körper einen primären Behandlungsanlass liefert oder die ihren Körper unbewusst einsetzen, um ihre psychischen Schmerzen zu kommunizieren. Sie bedient sich detaillierter klinischer Fallbeispiele, die auf lebhafte Weise veranschaulichen, wie die Autorin im Behandlungszimmer auf diese klinischen Erscheinungsbilder eingeht. So vermittelt Lemma wertvolle Einsichten für Therapeutinnen und Therapeuten, die die Schwierigkeiten ihrer Patientinnen und Patienten psychoanalytisch zu artikulieren suchen, und liefert hilfreiche Behandlungsansätze. Lemma diskutiert z. B. die Funktion von Brustvergrößerungsoperationen, die psychische Bedeutung der Haare, der Gebrauch der Toilette der Analytikerin, Transsexualität und der Zusammenhang zwischen Hautkrankheiten und nekrophilen Fantasien. Schließlich schaut Lemma »über die Couch hinaus« und nimmt sogenannte Makeover-Shows im Reality-TV unter die Lupe.

»Lemma ist eine der führenden Figuren der modernen Psychoanalyse. Ihr Beitrag zum Verständnis dieses fundamentalsten aller psychoanalytischen Belange – unsere Beziehung zu unseren Körpern – ist immens und nimmt weiter zu. Dieses Buch ist eine unerlässliche Inspirationsquelle, die Klinikerinnen und Klinikern helfen wird, zuzuhören und die tiefsten Sorgen ihrer ­Patientinnen und Patienten klarer zu verstehen. Eine außer­gewöhnliche ­Leistung.« ­
(Peter Fonagy, Freud Memorial Professor
und Leiter des Research Department am University College London)

»Dies ist eine innovative Behandlung eines faszinierenden Themas. Der Körper spricht immer ist ein Muss.«
(Antonino Ferro, Präsident der Italienischen Psychoanalytischen Gesellschaft
und Mitherausgeber des International Journal of Psychoanalysis)


»Deutschland ist geil!«

Angekommen und aufgenommen in der neuen Heimat?
Reportagen und Interviews

Ungefähr 890.000 Flüchtlingen sind 2015 nach Deutschland gekommen. 890.000 Menschen mit einer eigenen Geschichte, mit eigenem Humor, eigenen Ansichten. Obwohl die Wenigsten jemals wirklich mit einem Flüchtling geredet haben, haben alle eine Meinung über sie. Aber was haben die Flüchtlinge eigentlich für eine Meinung über uns und was erleben sie mit uns?
Kerstin Platsch hat sie gefragt und viele erstaunliche, oft unerwartete Erkenntnisse gewonnen.
Als Kerstin Platsch mit einem jungen Mann aus Syrien am Tisch sitzt und ihn fragt, ob er auch so enttäuscht von »ihrem« Land sei, sagt er:
»Deutschland ist geil!«
»Deutschland ist was???«
»Deutschland ist geil!«
Kerstin Platsch hat gefragt. Und die Geflüchteten
antworten: offen und herrlich ehrlich.


INVASIV

Roman

INVASIV erzählt von Herausforderungen angesichts einer lebensbedrohlichen Krebserkrankung. Gibt es noch Entscheidungsspielräume? Besteht noch Hoffnung? Empathisch und kompetent sucht  Lena nach Behandlungsorten  und Therapiemöglichkeiten für H.  Sie ringen zusammen um lebensrettende Entscheidungen, die ihnen von den behandelnden Ärzten abverlangt werden.
Plötzlich ist alles anders. Außen- und Innenwelt schrumpfen, Zeitgefühle schwanken extrem, glückliche Vergangenheiten verschwinden im Nebel der Depression. Als sich H.s Zustand bessert, erfreuen sie sich an den kleinen  und den großen unerwarteten Therapieerfolgen. Erinnerungen an Freunde  und Straßen in Budapest, an tragische und absurde Momente der ungarischen Geschichte und an den Fußball tauchen wieder auf. Entfernt fühlt man sich beim Lesen des Romans an Alexander Solschenizyns Krebsstation erinnert, insofern als  Politik und Medizin darin eine bedeutende Rolle spielen.
Ein Roman, der uns alle betrifft, insbesondere auch Onkologen, Psychoonkologen, Krebspatientinnen und Krebs­patienten sowie ihre Angehörigen; ein Roman für an Ungarn Interessier­te und nicht zuletzt für leidenschaftliche Fußballfans.


Verbal – Präverbal – Averbal

Die Psychotherapie an der Sprachgrenze

Tilmann Moser steht für die kreative Verbindung von Psychoanalyse, Gestalt- und Körpertherapie. Er möchte mit diesem Werk eine Tür öffnen für ein Verstehen an der Sprachgrenze. Denn für das klinische Verständnis ist es unabdingbar, die emotionalen körperlichen Reaktionen und Zeichen im Psychotherapeuten mit einzubeziehen. Das führt dann zu einer erweiterten Em­pathie im therapeutischen Prozess.
Psychotherapeuten und Psychoanalytiker hinter der Couch hörten lange Zeit wenig über die präpsychischen und psychischen Vorgänge in Säuglingen. Sie mussten weit weg von der noch nicht vorhandenen Sprache aufgenommen, vermutet oder kon­struiert werden. Seit der Säuglingsforschung wissen wir mehr. Der Säugling gibt der Mutter ausreichend Zeichen für ihren Umgang mit ihm und ermutigt sie, ihn richtig wahrzunehmen, zu behandeln und sein Gehirn wie sein wachsendes Körperselbst anzuregen, bis ein auch sprachlich kompetentes Selbst entstehen kann.


Soziale Wirklichkeit und Geschichte
des Wohnwagenstandplatzes Bonameser Straße
in Frankfurt am Main

Prozesse unkonventioneller Habitusbildung
in einer besonderen Lebenswelt

Sonja Keil gibt erkenntnisreich und voller Empathie Ein­blicke in eine alternative Lebensform: den Wohnwagenstandplatz Bonameser Straße in Frankfurt am Main, heute Wohngemeinschaft Bonameser Straße. Sie porträtiert die Bewohnerinnen und Bewohner, zeigt die historischen Hintergründe sowie den kommunalpolitischen Kontext auf. Dadurch leistet sie über diese Personengruppe und ihre sozialen Felder einen wichtigen Beitrag zur sozialwissenschaft­lichen Milieuforschung.

Keil nimmt mit ihrer Sozialstrukturanalyse eine spezielle Personengruppe in den Blick: Man würde sie heute am ehesten als »ambulante Gewerbetreibende« bezeichnen. Hierzu zählen Schausteller, Zirkusangehörige und deren Familien oder im Altstoffhandel Tätige. Deren besondere Lebenssituation wird historisch und empirisch von außen betrachtet und im zweiten Schritt mit der Sicht von innen ergänzt. Der Blick dieser besonderen Gruppe auf sich selbst verdeutlicht deren Selbstverständnis und Lebensweise, über die bislang so gut wie keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen.

 


 

Wollen Sie über unser aktuelles Programm informiert werden?
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter!

Unsere Psychoanalytischen Periodika sowie eine Auswahl unseres Verlagsprogramms gibt es auch als
E-Books und E-Journals.
 

 


 

Weitere Neuerscheinungen

 

zum Anfang