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Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie (AKJP) 150, 2/2011
Psychoanalytische Theorie und klinische Anwendungen
Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie 150
Mit Beiträgen von Bernd Ahrbeck, Petra Aulbert, Agathe Israel, Hansi Kennedy, Lynda Miller, George Moran, Fernanda Pedrina, Bernhard Rauh, Ulrike Treier
1. Aufl. 2011
144 S., Pb.
19,90 €
Lieferbar

 

 

Inhalt


Vorwort

Hansi Kennedy / George Moran
Überlegungen zum Ziel der Kinderanalyse

Lynda Miller
Mutter-Tochter und abwesender Vater
Ödipale Probleme in der Therapie eines 11-jährigen Mädchens mit Essstörung

Fernanda Pedrina
Mütter mit Persönlichkeitsstörungen und ihre Kinder
Einzeltherapie oder interaktionsorientierte Mutter-Kind-Psychotherapie?

Bernd Ahrbeck / Bernhard Rauh
»Lernen ohne Gefühl?«
Kritische Überlegungen zur aktuellen Lernbehindertenpädagogik

Nachruf

Forum
Petra Aulbert / Agathe Israel / Ulrike Treier
Säuglingsbeobachtung als Ort emotionalen Lernens
Bericht über fünf Tagungen 2006 bis 2010

Buchbesprechungen

 

 

 
E-Books zu diesem Titel:

Gesamtheft (AKJP 150, E-Journal) Format: pdf
Preis: 18,50 €


Beitrag: Fernanda Pedrina, Mütter mit Persönlichkeitsstörungen und ihre Kinder. Einzeltherapie oder interaktionsorientierte Mutter-Kind-Psychotherapie? (AKJP 150, E-Journal) Format: pdf
Preis: 5,90 €
Mütter mit Persönlichkeitsstörungen haben spezifische Einschränkungen in ihrer Beziehungsfähigkeit, die sich früh in den Interaktionen mit ihren Babys manifestieren und die kindliche Entwicklung gefährden. Dies belegt die entwicklungspsychopathologische Forschung; über therapeutische Programme, die das Kind mitberücksichtigen, wurde indes bisher wenig publiziert.
Die Autorin stellt die Fortschritte in der Einzelbehandlung von Borderline-Patienten vor und diskutiert die Anwendbarkeit strukturorientierter Strategien im Kontext der frühen Elternschaft. Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, dass Setting und Behandlungsziele durch Kindesschutzvorkehrungen mitbestimmt werden. Das besondere Potential jedoch einer interaktionszentrierten Mutter-Kind-Intervention wird hervorgehoben und auf die Anpassungen hingewiesen, die nötig sind, um diese Therapieform auch für strukturschwache Mütter zu ermöglichen.

Schlüsselwörter: Borderline-gestörte Mütter, Mutter-Kind-Interaktion, Mutter-Kleinkind-Psychotherapie.

Beitrag: Lynda Miller, Mutter-Tochter und abwesender Vater. Ödipale Probleme in der Therapie eines 11-jährigen Mädchens mit Essstörung (AKJP 150, E-Journal) Format: pdf
Preis: 5,90 €
In diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, spezielle Aspekte des therapeutischen Prozesses zu untersuchen. Insbesondere geht es dabei um die plötzliche, unvermittelte Beendigung der Therapie eines 11-jährigen Mädchens, überwiesen wegen einer unklaren Anorexia nervosa. Dabei dient das Konzept der ödipalen Konfiguration als hilfreiches theoretisches Gerüst für die kritische Betrachtung des unvorhersehbaren Verlaufs der Behandlung. Die Wiederaufnahme der Beziehung zwischen Tochter und Vater ermöglichte die Herstellung von Distanz zwischen Mutter und Tochter. Für das Verständnis der Bedeutung werden sowohl die äußeren Ereignisse als auch klinisch die Übertragungsbeziehung dargestellt.

Schlüsselwörter: Essstörungen; ödipale Konfiguration; Einzelpsychotherapie.

Beitrag: Hansi Kennedy/George Moran, Überlegungen zum Ziel der Kinderanalyse (AKJP 150, E-Journal) Format: pdf
Preis: 5,90 €
Störungen in der Kindheit lassen sich am besten in einem entwicklungsbezogenen Rahmen untersuchen. Die Autoren unterscheiden nach Anna Freud zwischen Abschlusszielen und Zwischenzielen. Sie stellen die Analyse eines Kindes und einer Jugendlichen dar, um zu zeigen, wie sich diese Ziele auf die Art und den Verlauf der Behandlung auswirken.

Schlüsselwörter: Ziele, Kinderpsychotherapie.

Beitrag: Petra Aulbert/Agathe Israel/Ulrike Treier, Säuglingsbeobachtung als Ort emotionalen Lernens. Bericht über fünf Tagungen 2006 bis 2010 (AKJP 150, E-Journal) Format: pdf
Preis: 5,90 €
Mit dem Bericht über die fünf Tagungen wird das Setting der Säuglingsbeobachtung dargestellt, wie es von Esther Bick 1948 an der Tavistock-Klinik eingeführt wurde. Diese Methode bietet eine hervorragende Voraussetzung, um Bions »Lernen durch Erfahrung« erlebbar zu machen. Neben dem Erlebnis, die Entwicklung eines Säuglings in seiner natürlichen Umgebung beobachten zu dürfen, bietet sie die Möglichkeit, die essentiellen Elemente der analytischen Haltung nicht nur theoretisch, sondern auch emotional kennenzulernen. Unsere Tagungen dienen dazu, dabei auftauchende Fragen zu diskutieren und gemeinsam zu lernen. Die Schwerpunkte der bisherigen fünf Tagungen werden beschrieben: Umgang mit dem Beobachtungsmaterial, Bedeutung des Protokolls, Aufgaben und Möglichkeiten der Supervisionsgruppe, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Beobachten und Behandeln sowie die Bedeutung der Abstinenz. Es werden Ausblicke auf weitere Tagungen beschrieben.

Beitrag: Bernd Ahrbeck / Bernhard Rauh, »Lernen ohne Gefühl?« Kritische Überlegungen zur aktuellen Lernbehindertenpädagogik (AKJP 150, E-Journal) Format: pdf
Preis: 5,90 €
Armut, soziale Benachteiligung und Randständigkeit sind leitende Kategorien in der Pädagogik der Lernförderung (Lernbehindertenpädagogik). Als wissenschaftliche Disziplin definiert sie sich stark über soziologisch orientierte Zugänge und reflektiert den Bildungsprozess vorrangig auf der Basis sozio-ökonomischer und sozio-kultureller Bedingungen. Emotionale Faktoren und damit auch Aspekte emotionaler Armut, frühe und spätere Austauschprozesse und deren Störung bleiben in den Erklärungstheorien und Interventionsstrategien des Faches weitgehend unberücksichtigt. Dadurch tritt eine bemerkenswerte theoretische Verarmung ein. Eine stärkere Beachtung der intrapsychischen Dimension und die Einbeziehung psychoanalytischer Erkenntnisse zu Generationsdifferenz, Narzissmus und Sublimierung können das Fach an entscheidender Stelle stärken. Auf der praktischen Ebene ist eine stärkere Kooperation mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wünschenswert, in vielen Fällen sogar unerlässlich.

Schlüsselwörter: Lernbehinderung, neurotische Lernstörung, Emotionalität, Sublimierung, Ödipuskomplex, pädagogische Theorien.

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