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Bearbeitet von Cornelia Wilß und Beate Wörner
Saubere Diamanten?
Der Kampf gegen schmutzige Geschäfte mit Blutdiamanten am Beispiel von Sierra Leones
1. Aufl. 2003
96 S., 20,7 x 14,5 cm, Pb. mit s/w-Abb.
8,50 €
ISBN 9783860997628

vergriffen, keine Neuauflage * Bestellung abgelegt

Sierra Leone ist ein armes Land, trotz oder gerade wegen seines reichen Vorkommens an Diamanten. Der grausame Bürgerkrieg, der zehn Jahre dauerte und das westafrikanische Land zu einem der ärmsten Länder der Welt gemacht hat, wurde aus den Profiten des illegalen Diamantenhandels finanziert. Gold, Coltan, Diamanten - immer häufiger geht es wie im Falle Sierra Leones bei Kriegen in Afrika um den Zugang zu wertvollen Bodenschätzen.
Auch wenn die Kriege in Sierra Leone oder in Angola zu Ende sind, fürchtet die Diamantenbranche um ihr Image und würde die Steine, an denen Blut klebt, gerne loswerden. Vertreter von 40 Ländern und der Diamantenindustrie einigten sich deshalb im Rahmen des Kimberley-Prozesses auf ein Abkommen, das Kontrollmechanismen vorsieht, um den illegalen Handel mit Konfliktdiamanten zu stoppen. Das Buch informiert über den aktuellen Stand dieser Debatte.



»hoher Informationswert«
(afrikaspektrum)
 
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