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Werthmann, Katja / Schmitt, Gerald (Hrsg.)
Staatliche Herrschaft und kommunale Selbstverwaltung: Dezentralisierung in Kamerun
wissen & praxis 148
1. Auflage 2008
196 S. - 20,7 x 14,5 cm, Pb.
  € 19,90
ISBN 978-3-86099-348-4

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zum Presseecho
Dezentralisierung in Kamerun ist – wie in anderen afrikanischen Ländern – ein sehr politischer und politisierter Prozess, dessen Dynamik stark von der jüngeren Geschichte des Landes bestimmt wird.
Eine kritische Bestandsaufnahme der seit den neunziger Jahren gemachten afrikanischen Dezentralisierungserfahrungen am Beispiel Kameruns – ein Buch für Ethnologen, Afrikanisten, Politiker, Verwaltungsfachleute, in der Entwicklungszusammenarbeit Tätige sowie für alle an Kamerun Interessierten.
Mit Beiträgen von Thomas Bierschenk, Hildegard Dietz, Christine Fricke, Lisa-Marie Harlfinger, Ellen Hoffers, Andreas Mehler, Corinna Sager, Benjamin Siekmann, Alexandra Vlantos u. a.


Die unter dem Druck der Demokratiebewegungen seit den neunziger Jahren begonnene Dezentralisierung der staatlichen Verwaltung in afrikanischen Ländern soll eine Vielzahl an Erwartungen erfüllen. Dazu gehört auch die wirksame Bekämpfung der Armut durch eine effektivere Beteiligung der Bürger und die Verlagerung staatlicher Dienstleistungen an die neu geschaffenen Gemeinden.
Die hier vorgelegten Fallstudien aus acht Kommunen verschiedener Regionen Kameruns zeigen die Potenziale und Schwierigkeiten, die diese Reform mit sich bringt: auf der einen Seite größere Mitspracherechte und politische Beteiligung der Bürger, auf der anderen Seite lang andauernde Machtkämpfe zwischen Staat, Gemeinden, Lokalpolitikern und traditionellen Oberhäuptern, die den Reformprozess aufhalten und teilweise positive Effekte verhindeeinen Seite größere Mitspracherechte und politische Beteiligung der Bürger, auf der anderen Seite lang andauernde Machtkämpfe zwischen Staat, Gemeinden, Lokalpolitikern und traditionellen Oberhäuptern, die den Reformprozess aufhalten und teilweise positive Effekte verhindern.
 
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