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Beate Fischer / Hans-Walter Gumbinger / Ulrich M. Haiber / Thomas Kuchinke (Hrsg.)
Hilfreiche Beziehungen
Aus der Praxis psychoanalytischer Sozialarbeit
Mit Beiträgen von Susanne Bauer, Martin Feuling, Beate Fischer, Hans-Walter Gumbinger, Ulrich M. Haiber, Angelina Henrich, Bettina Karl, Thomas Kuchinke, Beate Maier, Gertrud Reerink, Klaus Richter, Beate Riesenkampff, Joachim Staigle, Dörte Tervoort-Spessert
1. Aufl. 2019
208 S., 15,5 x 23,5 cm, Pb. Großoktav
19,90 €
ISBN 9783955582562

Lieferbar

Von hilfreichen Beziehungen in der Sozialen Arbeit mit Familien spricht man, wenn schwierige Lebensschicksale von Eltern und Kindern zu Ausdruck und Sprache finden. Die hier versammelten Beiträge handeln von solchen Fallgeschichten aus der sozialpädagogischen Familienhilfe. Diese Unterstützung setzt auf gemeinsames Verstehen und öffnet Entwicklungsräume in schwer erträglichen Lebensabschnitten. Der Band verdeutlicht zudem die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten psychoanalytischen Denkens in der Praxis der Sozialen Arbeit, die über bloßes Reflektieren weit hinausgehen.

Über einen längeren, teilweise mehrjährigen Zeitraum hinweg begleiten Sozialarbeiter*innen Familien, die bereit sind, oder es zunehmend werden, ihren Hilfe- und Beratungsbedarf zu artikulieren und zu bearbeiten. Dabei gehen die Beteiligten »Beziehungen« ein; »Beziehung« und »Beziehungsarbeit« sind in der pädagogischen und therapeutischen Profession so selbstverständlich verwendete Begriffe, dass sie häufig unbestimmt bleiben.
Die Beiträge psychoanalytisch orientierter Sozialer Arbeit schildern, wie konkrete Beziehungen zwischen Hilfe suchenden Familien und Hilfe anbietenden Professionellen Veränderungen initiieren und sie wirksam werden lassen.


»Das Buch vermittelt an Hand vieler konkreter Beispiele einen differenzierten Blick auf die Möglichkeiten, die eine psychoanalytisch orientierte Sozialarbeit zur Verfügung hat, Hilfe suchenden Familien, die unter äußerst widrigen Umständen leben, konkrete professionelle Beziehungen anzubieten und auf möglichst langanhaltende Dauer zu gewährleisten, um ihnen bislang ungeahnte Entwicklungschancen sicherzustellen. Die Einschränkung sei erlaubt, dass dies nur gelingen kann, wenn sie die Kraft aufbringen und zugleich ihre Ängste zu bannen vermögen, sich auf diesen Beziehungsrahmen einzulassen. Es ist ein Verdienst dieses Buches, beide Wege aufzuzeigen.Hilfreiche Beziehungeneinzugehen, setzt voraus, Hilfe annehmen zu können, ohne aus Scham und Angst vor bedrohlicher Abhängigkeit heftige innerpsychische Widerstände dagegen aufbauen zu müssen.«
(Prof. Dr. Manfred Gerspach für socialnet.de)
 
»Anhand zahlreicher anonymisierter Fallbeschreibungen (wird) verdeutlicht, wie in der Sozialen Arbeit mit Familien ›hilfreiche Beziehungen‹ hergestellt werden und wirksam werden können. (…) Auf diese Weise eröffnet die mit Beobachtungen aus der Supervision schließende Darstellung psychoanalytisch fundierte Impulse für die komplexen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit mit Familien.«
(in: Soziale Arbeit 11/19)
 
 
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