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Rita Schäfer
Migration und Neuanfang in Südafrika
Geschichte und Gegenwart von Einwanderung, Asyl und Wanderarbeit
1. Aufl.
240 S., 15,5 x 23,5 cm, Pb. Großoktav
24,90 €
ISBN 9783955582500

Lieferbar

Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten. Deshalb lassen sich innovative und konfliktreiche Prozesse von Migration und Globalisierung hier besonders gut erkennen.
Migration ist ein Schlüssel zum Verständnis Südafrikas. Seit Jahrhunderten strukturiert sie die Gesellschaft und beeinflusst Bildung, Religion und Kultur. Einwanderung prägt die gesamte Arbeitswelt – von Winzerbetrieben bis zu Minen und Fabriken. Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern. Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven, Vertrags- und Wanderarbeitern. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwaltung und das Apartheidregime.
Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das Asylrecht des Landes gilt als vorbildlich und seine Demokratie wird von Menschen, die aus Diktaturen geflüchtet sind, geschätzt. Wie die viel beschworene Regenbogennation die Integration handhabt, ist Thema dieses Buches.


»Durch die detaillierten Schilderungen der Zeitumstände erfährt man Vieles, was man schon immer wissen wollte, zum Beispiel, was eine Persönlichkeit wie der junge Ghandi in den elf Jahren seines Aufenthaltes in Südafrika genau machte. Das Resultat dieser auf den Aspekt der Migration fokussierenden Arbeit ist ein durch eine wesentliche Facette bereichertes Bild Südafrikas.«
(in: Afrika-Bulletin)
 
»Diese Neuerscheinung erlaubt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema der Migration, wie der Analyse ihrer vielgestaltigen Ausprägungen. Sie verweisen auf die Notwendigkeit, sich intensiv und mit Verantwortung mit den Entwicklungen der sehr komplexen weltweiten Prozesse zu beschäftigen. Damit verbunden ist die Hoffnung, mit dieser Veröffentlichung beizutragen zu einer differenzierten Sichtweise auf die deutschen Verhältnisse.«
(Theresa Endres, auf africa-live.de)
 
»Die Wissenschaftlerin Dr. Rita Schäfer hat mit ›Migration und Neuanfang in Südafrika‹ eine aufschlussreiche und detaillierte Studie vorgelegt, die sich akribisch mit den unterschiedlichen Migrationsprozessen der südafrikanischen Bevölkerung auseinandersetzt. (…) Veränderungen im Post-Apartheid schließen neue internationale Beziehungen wie zwischen Südafrika und China sowie Indien ein.«
(Ruth Weiss, in: afrika süd)
 
»Entstanden ist ein facettenreiches Bild, dass auch Konflikte innerhalb der Migrantengruppen darstellt und zeigt, wie komplex die Lage jeweils ist. Deutlich wird: Es wird noch ein langer Weg sein, bis die viel beschworene ›Regenbogennation Südafrika‹ Realität wird.«
(Christine Weber-Herfort, in: Publik-Forum)
 
»Insgesamt liefert Rita Schäfer einen teilweise summarischen, mit Statistiken gespickten, dann auch wieder sehr detaillierten und aufschlussreichen wissenschaftlichen Bericht, der durch Fazits am Ende jedes Kapitels den Überlick erleichtert. Auch für interessierte Laien lesenswert!«
(Birgit Morgenrath, in: welt-sichten)
 
»Schäfer zeigt auf, wie im Laufe der Geschichte immer wieder ökonomische Planung mit Steuerung von Migrationsprozessen einherging. (…) Südafrika wird wegen seiner vielen unterschiedlichen Volksgruppen als Regenbogennation bezeichnet. Leider verläuft das Zusammenleben nicht so harmonisch wie erhofft.«
(Dagmar Wolf, in: E+Z, Entwicklung und Zusammenarbeit)
 
»Das Buch richtet sich nicht nur an Studierende, sondern vor allem auch an historisch interessierte Wissenschaftler*innen aus dem Globalen Norden, die die Relevanz der Migrationsforschung zum und aus dem Globalen Süden erkannt haben. (…) Insgesamt ist das Buch ein wichtiger Beitrag dazu, den überholten euro- und amerikazentristischen Fokus in der Migrationsforschung aufzubrechen und Südafrika als eines der weltweit wichtigsten Zielländer von Migrationsbewegungen in den Mittelpunkt zu stellen.«
(Anna Rachlitz, in: Peripherie)
 
 
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