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Jutta Kahl-Popp
Das Gefühl, Gestalt anzunehmen
Zur Subjektivität in der Psychotherapieausbildung
1. Aufl. 2015
208 S., 23,5 x 15,5 cm, Pb. Großoktav
24,90 €
ISBN 9783955581176

Lieferbar

Kahl-Popp betrachtet psychotherapeutische Ausbildungen aus der Innensicht. Sie untersucht den Erwerb professioneller Kompetenz der Kandi­datinnen und Kandidaten in einem hochkomplexen Feld. Mit diesen kommt sie in einen Forschungsdialog, der persönliches und fachliches Wachstum reflektiert. Einer der Schwerpunkte liegt in der Erforschung der subjektiven Prozesse, die angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten während ihrer Ausbildung durchlaufen. Dabei sind die Ausbildungsverläufe mit persönlichen Krisen verbunden, aber auch mit Zuwächsen an menschlicher und klinischer Erfahrung, die die Person verändern.
Kahl-Popp wertet Interaktionssequenzen von klinischen und supervisorischen Dialogen aus. Desgleichen werden Träume der angehenden Psychotherapeuten analysiert. Sie zeigt somit auf, welche Faktoren in den psychotherapeutischen Ausbildungen das Lernen hin zu klinischer Könnerschaft anregen oder beeinträchtigen.


»Das Buch ist ein wichtiger Beitrag im Bereich Psychotherapieforschung und reflektiert die Wirkvariable ›Therapeuten(supervisoren)verhalten‹«
(Dr. Dipl.-Psych. Margret Kamm, in: Hessisches Ärzteblatt 3/2016)

»Kahl-Popp betrachtet psychotherapeutische Ausbildungen aus der ›Binnensicht‹. Dabei entscheidet sie sich ganz behutsam für Das Gefühl, Gestalt anzunehmen mehr oder weniger, je nach erarbeiteter Kompetenz ihrer KanditatInnen - in ihrem Lehrbuch Zur Subjektivität in der Psychotherapieausbildung. (…) Aus der durchgehenden Abwägung der Untersuchung strahlt eine unglaubliche Um- und Einsicht hervor. Kahl-Popp regt so die zu prüfenden Lernenden hin – bis zu klinischen Könnerschaft oder zur Entscheidung Abstand zu nehmen. Die Wert-Analysen erfolgen interaktiv, werden sowohl in der klinischen Praxis und Supervision evaluiert. Dabei entwickelt sie eine eigens dafür geeignete Pilotstudie, in der die Hypothese und Methode, Erwartungen, der Forschungsplan im Kontext, ergebnisgebündelt dargestellt wird. Sie gliedert ihre Triaden in vier Querschnitte, sie nennt sie bildhaft: ›Zugpferd, Wahrsager, Kripo und Tutu‹. Ihre Quintessenz und Kredo: Interaktiv-textuale Selbstbeobachtung ist nur im Kontext zu verstehen, Konversationsmodus als Selbstausdruck, Patienten betrachten den therapeutischen Austausch und prüfen ihren Gewinn. So werden heilsame Erfahrungen angeregt (…) sowohl bei den KanditatInnen als auch bei den PatientInnen. Es ist ein wunderbar tiefsinniges zugleich entbergendes Lehrstück geworden, nach allen Seiten offen gelegt, wie auch die Grenzen des ›Beforscht werdens‹ als Ausbildungskanditatin. Nicht zu vergessen ist das Umschlagtitelbild, das ein Meisterwerk von Malewitsch zeigt, das auf das Innigste den interaktiven Diskurs aufzeigt, in Form übergeschichterter und bisweilen konträr überlagernder sich verstrickender Rechtecke (meist Stäbe, Balken auch Bauteile assoziierend) die aber – trotz Binnenstruktur, diese offen nach aussen zu tragen vermögen – ein wunderbar ausgewähltes ›suprematives‹ Synonum).«
(www.kultur-punkt.ch)

 

 

 
E-Books zu diesem Titel:

Kahl-Popp: Das Gefühl, Gestalt anzunehmen (E-Book, 978-3-95558-144-2) Format: pdf
Preis: 22,99 €

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