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Ernst Heimes
Moseltalbrücke
Roman
2. Aufl. 2016
216 S., 20,7 x 13,5 cm, Frz. Br.
19,90 €
ISBN 9783860995907

Lieferbar

Ein Toter wird unter der Autobahnbrücke gefunden, die das Moseltal nahe Koblenz spektakulär überquert. Einer von vielen, die sich durch einen Sprung von der Brücke das Leben nehmen, so die Polizei, ein Fall für die Statistik.

Doch Ako, Maler und Freund des Toten, vor kurzem Opfer eines geheimnisvollen Überfalls, glaubt nicht daran. Er findet Spuren am toten Freund, die auf ein Verbrechen deuten. Sein Verdacht fällt auf deutsche Neonazis und die mit ihnen sympathisierende rechtsradikale kroatische Ustascha. In Kroatien aber eröffnet sich Ako plötzlich eine neue Fährte...

Ernst Heimes legt hier einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselnden Roman voller überraschender Wendungen und dramatischer Geschehnisse vor. Aus der nur oberflächlich beschaulichen Ruhe des Moseltals führt der Weg nach Kroatien und wieder zurück an die Mosel. In Kroatien aber spitzt sich die Lage zu. Kurzzeitig gerät Ako in die Hände der rechts-radikalen Ustascha.

Doch in den kroatischen Bergen, wo einst die berühmten Winnetou-Filme gedreht wurden, kommen deutsche Waffenproduzenten, die Bundeswehr, ein von einer Landmine zerrissener Junge und ein auf Rache sinnender kroatischer Schäfer ins Spiel. Die Spur führt zurück in die Zeit der Balkankriege der frühen neunziger Jahre und des Zerfalls Jugoslawiens.


»Moseltalbrücke ist ein Polit-Krimi mit Anspruch, mit sympathischen Protagonisten und einer so lebendigen Schilderung der Region, dass man seine nächsten Ferien am liebsten an der Mosel verbringen würde.«
(www.literaturkurier.de)

»sehr spannend und unterhaltsam zu lesen«
(Martina Gonser, meinemosel)

»Für seine besonderen Verdienste um die Förderung und Pflege kultureller Werte an der Untermosel und in der Region hat die Gemeinde Burgen den Kulturpreis »Burgener Rebstock« an den Schriftsteller, Maler, Buchhändler, Musiker und Kabarettisten Ernst Heimes verliehen.«
(Rhein-Zeitung, 2015)

»Mit Ernst Heimes wirkt ein Schriftsteller unter uns, der mit leiser Stimme und mit eindringlichen Worten zum Chronisten einer Region geworden ist, dessen Verdienst auch darin liegt, Themen aufgegriffen und nachlesbar gemacht zu haben, die ohne ihn ein Tabu geblieben wären. Das ist ein großes Verdienst.«
(Hans-Peter Schössler, in: Wochenspiegel Mayen)

 

 
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